Hilfe bei Madenwurmbefall


Wenn’s am Hintern juckt
Hilfe bei Madenwurmbefall

Häufiger als man denken würde: Etwa 20 Prozent der Kindergarten- und Grundschulkinder in Europa sind von im Darm lebenden Madenwürmern befallen. Was man dagegen tun kann, erfahren Sie hier.

Wie gelangt der Wurm ins Kind?

Die Madenwurmerkrankung wird immer dann übertragen, wenn Wurmeier in den Mund gelangen und verschluckt werden. Im Darm schlüpfen dann die Larven und wachsen heran. Die erwachsenen Madenwurmweibchen kriechen vor allem nachts aus dem Darm und legen ihre Eier in die Falten um den After ab. Dies führt zu Juckreiz und das Kind kratzt sich am Po. Aufgrund der hohen Klebrigkeit haften die Wurmeier sehr gut unter den Fingernägeln und an Spielzeug. Eine erneute Selbstinfektion sowie Infektion anderer Kinder erfolgt dann z.B. bei:

• In-den-Mund-Nehmen von Spielsachen, die zuvor eine infizierte Person in der Hand hatte

• Kratzen im Analbereich und anschließenden Finger-Mund-Kontakt

• Nägelkauen nach Kontakt zu kontaminierten Oberflächen oder Utensilien

• mangelndem Händewaschen vor dem Essen.

Nachweis und Therapie eines Madenwurmbefalls

Madenwurminfektionen sind in der Regel harmlos. Nach 2 bis 6 Wochen kommt es meist zu Juckreiz im Bereich des Afters und im Kot finden sich auch Würmer. In seltenen Fällen können aber auch Bauchkrämpfe, Durchfälle sowie Entzündungen am Darmausgang auftreten, die sich v.a. bei Mädchen auf die Scheide ausweiten. Zum Nachweis eines Madenwurmbefalls fertigt der Arzt ein sogenanntes „perianales Klebestreifen-Abklatsch-Präparat“ an. Hierzu wird morgens vor dem ersten Stuhlgang ein Klebestreifen auf den Bereich um das After geklebt, der anschließend unter dem Mikroskop auf Eier untersucht wird. Bei positivem Befund wird ein Medikament zur Entwurmung verschrieben, z.B. Mebendazol.

Im Darm lebende Würmer abzutöten ist erstmal nicht schwer. Komplizierter ist es, sich vor einer erneuten Infektion zu schützen. Um dieser vorzubeugen, sollten folgende Schritte befolgt werden:

• Entwurmung aller engen Kontaktpersonen im Haushalt

• Aufklärung der Kinder

• Kürzen der Fingernägel

• regelmäßiges Händewaschen, v.a. vor dem Essen

• tägliches Wechseln der Unter- und Bettwäsche

• Waschen von Unter- und Bettwäsche bei mindestens 60 ° C.

Quelle: Ärzteblatt

News

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Gesund baden
Gesund baden

Tipps für Frauen und Mädchen

Sommerzeit ist Badezeit. Doch gerade nasse Badekleidung begünstigt Infektionen. Einige Regeln helfen Frauen, vorzubeugen.   mehr

Nicht jedes Medikament ist sicher
Nicht jedes Medikament ist sicher

Arzneimittelkauf im Urlaub

Medikamente im Urlaub spontan vor Ort kaufen? Das kann in manchen Ländern riskant sein. Gesundheitsexpert*innen warnen vor gefälschten oder minderwertigen Arzneimitteln und geben Tipps, wie sich Reisende vor gesundheitlichen Folgen schützen können.   mehr

Slushies können Kindern schaden
Slushies können Kindern schaden

Nicht zu viel davon genießen!

Bunt, eiskalt und süß: Slush-Ice-Getränke sind im Sommer vor allem bei Kindern beliebt. Doch das Vergnügen birgt Gefahren. Schon ein großes Getränk kann bei den Kleinen Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Bewusstseinsstörungen auslösen.   mehr

Bauchmigräne bei kleinen Kindern
Bauchmigräne bei kleinen Kindern

Bauchweh und Lichtscheu

Kinder leiden oft unter Bauchschmerzen. Tauchen sie immer wieder auf und werden dabei von Lichtscheu oder Kopfschmerzen begleitet, handelt es sich womöglich um eine Bauchmigräne.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke Kennedystraße
Inhaberin Layla Chaban
Telefon 06181/49 16 57
E-Mail apo-kennedystrasse@pharma-online.de