Reiseimpfungen von A bis Z: Alles mit T


Tollwut-Impfung

Weltweit vorkommend ist Tollwut eine Krankheit mit besonderer Verbreitung in den ländlichen Gebieten Indiens, Südostasiens und des (tropischen) Afrikas. Tollwut hat eine hohe Todesrate und wird übertragen durch Bisse von Fuchs, Wolf oder Hund, in Südamerika auch von der Fledermaus.

  • Impfung: 5 Wochen vor Abreise beginnend, 3 Impfungen im Wochenabstand; passive Impfung nach Biss möglich
  • Empfohlen: bei Reisen in tollwutgefährdete Gegenden – auch wenn die Krankheit eher selten vorkommt – wegen möglicher Knappheit oder falscher (stark unterdosierter) Verabreichung im Reiseland
  • Auffrischung: nach einem Jahr, dann nach 3-5 Jahren.

Autor: Dr. rer. nat. Annette Diekmann-Müller, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).
Typhus-Impfung

Vor allem in Katastrophengebieten auftretend, ist Typhus eine schwere Infektion mit langer Inkubationszeit. Verunreinigtes Wasser oder Nahrungsmittel übertragen die Erreger für Typhus

  • Impfung: entweder eine Schluckimpfung (innerhalb von 5 Tagen sind 3 Kapseln zu nehmen, die jedoch nicht gleichzeitig mit anderen Impfungen eingenommen werden dürfen) oder eine Impfung in Form einer Spritze 2 Wochen vor Abreise
  • Die Impfung schützt nur in etwa der Hälfte der Fälle. Empfohlen nur für Senioren, Rucksacktouristen und Patienten mit Abwehrschwäche, die in Risikogebiete reisen.
  • Auffrischung: Schluckimpfung jährlich, Injektionsimpfung alle 3 Jahre.

Autor: Dr. rer. nat. Annette Diekmann-Müller, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).

News

Junge Eltern sind schlechtes Vorbild
Junge Eltern sind schlechtes Vorbild

Ernährung und Bewegung

Werden unsere Kinder immer dicker, weil ihre Eltern ein so schlechtes Vorbild sind? Das ist gut möglich. Denn die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung bezüglich Ernährung und Bewegung junger Eltern sind laut Robert Koch-Institut besorgniserregend.   mehr

Mit Honig gegen Husten
Mit Honig gegen Husten

Natürlicher Helfer

Mit dem Herbst beginnt auch die Erkältungszeit. Doch nicht jede Atemwegsinfektion muss auch mit Medikamenten behandelt werden. Eine Studie aus Oxford empfiehlt stattdessen ein altes Hausmittel.   mehr

Fettleber: Unbemerktes Gesundheitsrisiko
Fettleber: Unbemerktes Gesundheitsrisiko

Jeder 5. Deutsche betroffen

Weit verbreitet, aber oft unbemerkt: Immer mehr Menschen leiden unter einer Fettleber. Entdeckt man sie frühzeitig, lassen sich die drohenden Folgen wie Leberkrebs und Leberzirrhose mit einfachen Maßnahmen abwenden.   mehr

Wie riskant ist die „Pille“?
Wie riskant ist die „Pille“?

Thrombose und Krebs

Seit 60 Jahren wird mit der Anti-Baby-Pille verhütet. Ihre Vorteile sind bekannt. Doch wie sieht es mit Krebsgefahr und Thrombosen aus? Zwei Mainzer Wissenschaftlerinnen haben die aktuelle Studienlage zu den Risiken der Pille ausgewertet.   mehr

Schwangerschaftsdemenz nach Geburt
Schwangerschaftsdemenz nach Geburt

Denkfähigkeit im Wochenbett verringert

Lange wurde angenommen, dass Frauen während der Schwangerschaft übermäßig vergesslich und verwirrt seien. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt jedoch: Die „Schwangerschaftsdemenz“ der Mutter beginnt erst im Wochenbett.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Apotheke Kennedystraße
Inhaberin Claudia Will
Telefon 06181/49 16 57
E-Mail apo-kennedystrasse@pharma-online.de